FH D

Fachhochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

FB 6

Fachbereich Sozial-
und Kulturwissenschaften

Forschung

Forschung in der Sozialen Arbeit ist an der Fachhochschule Düsseldorf durch eine besondere Vielfalt und Anwendungsorientierung gekennzeichnet. So spiegeln die Forschungsaktivitäten am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften eine Vielzahl unterschiedlicher wissenschaftlicher Zugänge, Handlungsfelder und Praxisbezüge in der Sozialen Arbeit wider.

Seit vielen Jahren fest verankert im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften sind die drei Forschungsschwerpunkte Berufliches Selbstmanagement & Burnout-Prävention, Rechtsextremismus und Neonazismus und Wohlfahrtsverbände. Daneben gibt es drei Forschungsstellen, die ebenfalls im Fachbereich etabliert sind und auf eine lange Forschungstradition zurückblicken können: Düsseldorfer Integrationsförderung in Ausbildung und Arbeit, Entwicklungspolitik und Sozialraumorientierte Praxisforschung und -entwicklung.

Unabhängig von den instutionalisierten Forschungsaktivitäten in den Forschungsschwerpunkten und Forschungsstellen werden außerdem durch Drittmittel finanzierte Forschungsprojekte und Lehr-Forschungsprojekte, die in die Lehre eingebunden werden und die Studierenden an die Praxis empirischen Arbeitens heranführen sollen, durchgeführt.

Um die Forschungsergebnisse der (Fach-)Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden regelmäßig Fachtagungen veranstaltet und Ergebnisse aus den unterschiedlichen Forschungszusammenhängen in einer eigenen Publikationsreihe veröffentlicht.

Das Team der vor kurzem eingerichteten Servicestelle Forschungsförderung im Fachbereich Sozial- und Kultrwissenschaften unterstützt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Einwerbung neuer Projekte und bei dem Transfer der Forschungsergebnisse.

Inhalt

Aktuelles

Offene Forschungswerkstatt

Am 25. Januar 2012 lud der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf zu einem Forschungsnachmittag ein, um empirische Forschungsarbeiten, die im letzten Jahr von Forscher/innen des Fachbereichs begonnen oder beendet wurden, einem bunten Publikum aus Praktiker/innen, Studierenden und Wissenschaftler/innen zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Knapp 100 Besucher/innen folgten der Einladung und fanden sich im VV-Raum ein, um zunächst fünf Kurzvorträge von jeweils 15 Minuten zu verfolgen.

Das Spektrum an Themen war breit gestreut: Von aktuellen Arbeitsbedingungen in Jugendämtern über spezifische Trainings für Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen bis hin zur staatlichen Verbotspolitik extrem rechter Vereinigungen. Auch die dabei eingesetzten Forschungsmethoden reichten von qualitativen Interviews über Sozialraumanalysen bis zu statistischen Auswertungen. Zusammen mit der unterschiedlichen disziplinären Verortung der Vortragenden – von Politikwissenschaften über Psychologie bis zur Sozialen Arbeit – veranschaulichte dies die derzeitige Vielschichtigkeit der Forschung am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.

Nach einem kurzen Imbiss standen die Referent/innen für Rückfragen zur Verfügung. Gleichzeitig hatten die Besucher/innen Gelegenheit, sich an insgesamt zwölf Infoständen über weitere Forschungsprojekte, über die Arbeit des Praxisbüros und der Weiterbildungsstelle, über die Arbeitsstelle Barrierefreies Studium und über das Promotionskolleg „Widersprüche gesellschaftlicher Integration – Zur Transformation der Sozialen Arbeit“ zu informieren und mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen. Publikum wie Organisationskomitee zeigten sich zufrieden über die Auftaktveranstaltung, was auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr hoffen lässt.

Vorträge

Poster